Unternehmensberatung - Regionalentwicklung - Tourismuskonzepte - Mediation - Sachverständigengutachten M +43 664 35 55 801

Seminare

Zu folgenden Themen stehen wir Ihnen gerne als Trainer und Moderator zur Verfügung. Diese Aufstellung dient als Übersicht über unsere Standardseminare. Dauer und Inhalte der Seminare, sowie der Einsatz von Gastreferenten werden immer individuell mit Ihnen abgeklärt. Wir gestalten jedes Seminar genau abgestimmt auf die Teilnehmer.

Videoseminare und Lehrgänge

  • Videolehrgang: „Damit sich die Vermietung lohnt! – Kalkulation für touristische Familienbetriebe“ für die eVermieterakademie des Landes Tirol
  • Videolehrgang: „Schluss mit der Preisschleuderei! – Kalkulation für Hotellerie und Gastronomie“ für die Österreichische Hotellerie
  • Videotraining: „Kalkulation und Kostenrechnung“ für die Initiative „Talents for Tourism“ der AK, der IV, der WKT und des WIFI Tirol 

Seminarreihe für Praktiker: Aus Gästeanfragen Buchungen machen

  • Gute Angebotstexte – Die Arbeit an der Rezeption
  • Erfolgreiche Telefonarbeit und wirksame Faxangebote
  • Werbebriefe an Gäste gezielt einsetzen – vom Brief zum E-Mail-Angebot
  • E-Mail und Newsletter für die Werbung nützen

Betriebskonzepte und Unternehmensplanung

  • Von erfolgreichen Betrieben lernen – Betriebsbesuche
  • Trends im Tourismus für den Familienbetrieb
  • Kostenrechnung und Kalkulation für Familienbetriebe
  • Durch bessere Zinsen mehr Profit im Betrieb
  • Angebotsgruppen und Kooperationen – Was bringt das?
  • Preispolitik in der Hotellerie und Gastronomie
  • Gewinner – Verlierer – Analyse der Speisenkarte

Marketing – Werbung – Verkauf

  • Marketing im Tourismusbetrieb
  • Stammgästemarketing für Beherbergungsbetriebe
  • Gäste direkt umwerben – Direktwerbung im Hotel
  • Werbung, die auffällt – Weihnachten und Ostern
  • Messetraining für Mitarbeiter am Stand
  • E-Mailings und Newsletter im Tourismus

Spezialseminare zur Angebotsgestaltung und Betriebsorganisation

  • Das Qualitätsangebot im Familienbetrieb
  • Information des Gastes im Ferienhotel
  • Weihnachten im Ferienhotel
  • Silvesterabend und Neujahr im Ferienhotel
  • Hochzeiten und Veranstaltungen im Gastronomiebetrieb
  • Die Mitarbeiterbesprechung im Tourismusbetrieb
  • Aktive Gästebetreuung im Ferienhotel – Sommerprogramme
  • Gestaltung von Pauschalangeboten mit Hilfe von Service Design

Seminare für Tourismusorganisationen

  • Gästeanfragen richtig behandeln – Angebote und E-Mails
  • Telefonverhalten und Kundenorientierung im Tourismusbüro
  • Das touristische Leitbild für den Ort und die Region
  • Die Themenwanderung – ERFA für Orts – Wanderführer
  • Marketingwissen für Funktionäre im Tourismusverband

Zertifikationslehrgang für touristische Familienbetriebe

Der „Zertifikationslehrgang für touristische Familienbetriebe“ entstand durch die Zusammenarbeit von Tirol Werbung, dem Landesverband der Privatvermieter Tirols, der Wirtschaftskammer Tirol und dem Land Tirol. Der Lehrgang wird (nach Möglichkeit, z. B. vom Land Tirol) gefördert.

Den Teilnehmern wird in insgesamt 15 Seminarmodulen – komprimiert durch Vortrag der Referenten, Erfahrungsaustausch durch Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und unterstützt durch eine Schulungsunterlage („Vermieterhandbuch“) – das für heute notwendige Tourismus-Know-how vermittelt.

Als Kurszeiten sind für diese 15 Themenblöcke jeweils ca. 2 – 3 Stunden verteilt auf mehrere Seminartage vorgesehen, wobei aber in Abstimmung mit Referenten und Teilnehmern auch Halbtagsseminare (3 -4 h) und Abendeinheiten (ca. 2 h) vorgesehen sind. Die Termine werden auf einen längeren Zeitraum – in der Nebensaison – verteilt, damit genug Zeit bleibt, das Gelernte zu Hause im eigenen Betrieb anzuwenden. Die Arbeit mit Zahlen (z.B. Bettenpreiskalkulation) und Hilfsmitteln des eigenen Betriebes wird durch Hausübungen unterstützt und sehr praxisorientiert durchgeführt.

Zielvorstellungen – Was soll für die Familienbetriebe erreicht werden?

  • Heranführen der Familienbetriebe an eine zeitgemäße und professionelle Vermietung, die auf dem heutigen Tourismusmarkt noch bestehen kann
  • Höherqualifizierung der Vermieter durch eine spezielle Aus- und Weiterbildung
  • Absicherung eines zeitgemäßen Tourismusangebotes auch bei Kleinbetrieben
  • Auszeichnung der Teilnehmer an Schulungen: Vermieterlehrgang mit Zertifikat
  • Sicherung des „Arbeitsplatzes“ zu Hause für die beteiligten Frauen
  • Persönlichkeitsbildung für die Teilnehmer und Erfahrungsaustausch mit anderen

Qualifizierungsaktion Kleinvermieter – Warum?

Die Gruppe der Privatvermieter, Gästehäuser und gewerblich geführten Pensionen bis etwa 30 Betten haben mit immer größeren Auslastungsproblemen zu kämpfen. Dies liegt einerseits daran, dass die Hotels und Gasthöfe teilweise sehr preiswerte Angebote erstellen, wo die Kleinvermieter mit ihrem Zimmer-Frühstück-Angebot einfach nicht mithalten können. Andererseits hat sich der Tourismusmarkt aber auch grundlegend gewandelt und man kann heute nicht mehr die Betten füllen, indem man einfach ein „Zimmer-frei-Schild“ hinaus hängt und hofft, dass die Gäste schon von alleine kommen werden. Diese Zeiten sind (leider!) vorbei.

Dauer und Organisation des Zertifikationslehrganges

Die Teilnehmer/innen sollen die 15 Seminarthemen ganz komprimiert an mehreren Seminartagen durch Vortrag der Referenten und intensiven Erfahrungsaustausch miteinander und unterstützt durch die Schulungsunterlage („Vermieterhandbuch“ – 200 Seiten!) vermittelt bekommen. Die Kursthemen werden in Seminarteilen jeweils halbtägig oder ganztägig bei mindestens 10 Teilnehmern direkt in den Bezirken abgehalten, damit niemand zu weit fahren muss. Zwischen den Seminarmodulen gibt es immer mehrere Wochen Zeit, um das Gelernte auch gleich im eigenen Betrieb anzuwenden. So überarbeitet man seine eigenen Angebotsbriefe unter Anleitung der Referenten oder kalkuliert den eigenen Bettenpreis mit den Tipps aus den Seminaren richtig.

Die Seminartermine werden direkt mit den Seminarteilnehmern abgestimmt. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnahme nur an einzelnen Seminarthemen nicht möglich, da alle Kursteile aufeinander aufbauen und ein Gesamtprogramm sind. Für die Erlangung des Lehrgangszertifikates bei der Abschlusspräsentation ist die Teilnahme an mindestens 80 % der Kurstage und Übungen erforderlich.

Am Ende des Lehrganges werden die Teilnehmer/innen die für den eigenen Betrieb ausgearbeiteten Hausübungen und Unterlagen in einer Abschlusspräsentation vorstellen. Die Präsentation ist auch eine Voraussetzung zur Erlangung des Zertifikates des Landes Tirol

Viele Vorteile für die Teilnehmer an der Aktion

Diese Aktion ist nicht nur ein Kurs sondern ein umfassendes Gesamtprogramm. Neben den tourismuspolitischen Argumenten für diese Landesaktion können die Teilnehmer folgende Vorteile für sich und Ihren Betrieb gewinnen:

Vermieterhandbuch für die tägliche Arbeit – Unterlagen zum eigenen Betrieb:

Die Schulungsunterlagen werden speziell für die Kursteilnehmer konzipiert und mit praktischen Beispielen (Formulare, Musterbriefe, Kalkulationsschemen usw.) in den Seminaren ergänzt. Im Rahmen des Lehrganges gestaltet in Form von Hausübungen jeder Teilnehmer jene Unterlagen, die er täglich braucht: Briefe, Standard-E-Mails, Formulare, Informationen, Kalkulationen usw.

Kalkulationsrichtlinien für Bettenpreis und Branchenkennzahlen:

Jeder Teilnehmer kalkuliert im Rahmen des Kurses den Bettenpreis für seinen eigenen Betrieb und erhält auch den Vergleich zu den Branchendurchschnittswerten. Damit gibt es erstmals fundierte und realistische Zahlen für touristische Familienbetriebe – z. B:

  • Verhältnis der Fixkosten und Variablen Kosten zum Umsatz
  • Umsätze pro Bett und Übernachtungen pro Bett (Vollbelegstage)
  • Umsatzzahlen pro Monat bzw. pro Saison
  • Anteile einzelner Kostenpositionen (Energie, Wasser, Müll, Werbung usw.)

Lehrgangszertifikat des Landes Tirol „Ausgezeichneter Tiroler Gastgeber“:

Jede/r Teilnehmer/in am Lehrgang erhält ein spezielles Zeugnis über den positiv abgeschlossenen Lehrgang und wird damit als Qualitätsbetrieb ausgezeichnet.

Betriebsbesuch – Verbesserungsvorschläge (optional!):

Jeder Teilnehmer an der Aktion wird im Rahmen des Lehrganges von anderen Kursteilnehmern besucht. Mittels einer Checkliste werden dann Vorschläge übermittelt.

Betriebsberatung auf Wunsch (optional!):

Jeder Betrieb, der in die Aktion eingebunden ist, hat die Möglichkeit durch die Referenten, die Tourismusberatung durchführen, den eigenen Betrieb aus der Sicht von Experten analysieren zu lassen. Für Gewerbebetriebe besteht die Möglichkeit diese Kosten durch Förderungen wesentlich zu reduzieren (bei Jungunternehmern bis zu 80 % Förderung!).

Bildung von Angebotsgruppen (optional!):

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit bei speziellen Angebotsgruppen mitzumachen, die von den Lehrgangsteilnehmern als Kooperationsprojekt organisiert werden. Die Gruppe kümmert sich gemeinsam um Angebotsgestaltung, Pressearbeit, Werbung, Vermarktung usw.

Die Module des Zertifizierungslehrganges für touristische Familienbetriebe

Touristisches Marketing – Betriebskonzept

  • Die Marketingelemente und Instrumente
  • Was will der Gast von heute – Gästetypen
  • Stärken-Schwächen-Analyse (Methodik)
  • Ein Konzept für den eigenen Betrieb erstellen
  • Analyse des eigenen Hauses (+/- Profil)

Preiskalkulation und Kostenrechnung

  • Analyse Aufwände/Kosten der Vermietung
  • Aufzeichnungen (Einnahmen / Ausgaben)
  • Kalkulation des Bettenpreises (Schema)
  • Kalkulation des Frühstücks in Varianten
  • Grundsätze der Preisgestaltung für Angebote
  • Kostenberechnung bei Investitionen (FEWO)
  • Berechnung von Kennzahlen der Vermietung
  • Erhebung der Kosten im eigenen Betrieb
  • Kalkulation der richtigen Preise für Bett / Frühstück
  • Berechnung der eigenen Vollbelegstage

Steuern und Recht für Vermieter

  • Rechte und Pflichten der Vermieter/in
  • Aufzeichnungen und Abgaben (Ortstaxe)
  • Meldepflicht und Preisauszeichnungspflicht
  • Einkünfte/Freibeträge/Einkommenssteuer
  • Umsatzsteuer/Vorsteuer/Finanzamt
  • Erstellung einer Übersicht über die eigenen Einnahmen und Ausgaben aus der Vermietung

Information des Gastes im Haus

  • Informationen/Aufmerksamkeiten im Zimmer
  • Informationsmappe zur Region für Gäste
  • Informationswand und Regionsprospekte
  • Gästebuch, Chronik des Hauses, Bibliothek
  • Informationsmappe

Werbung und Werbemittel

  • INFO-Blatt und Preisblatt für Kleinvermieter
  • Hausprospekt – einfach und kostengünstig
  • Ansichtskarten als preiswertestes Mittel
  • Briefpapier, Stempel und Visitenkarte
  • Gestaltung INFO-Blatt mit Preisen für eigene Angebote

Gästeanfragen richtig behandeln – Rezeption

  • Fehler der Vermieter bei Gästeanfragen
  • Die „Rezeptionsarbeit“ bei Kleinvermietern
  • Unterschiede: Anfrage/Buchung/Bestätigung
  • Notwendigkeiten: Anzahlung, Antworthilfe
  • Antworthilfe:
  • Brief / Fax

Schriftverkehr – Gute Angebotsbriefe

  • Der richtige Aufbau eines Angebotsbriefes
  • Werbewirksame Gestaltung: Text, Beilagen
  • Elemente und Blickverlauf bei Briefen
  • Beispielsbriefe für verschiedene Anfragearten
  • Der Antwortbrief als Hilfe für den Gast
  • Gestaltung Sommerbrief
  • Gestaltung Winterbrief

Das richtige Verhalten am Telefon

  • Fehler bei der Telefonarbeit
  • Hilfsmittel: Telefonformular, Anrufbeantworter
  • Telefon und Fax als Verkaufsinstrumente
  • Telefonarbeitsplatz, „Meldung am Telefon“
  • Tipps: Buchstabiertabelle, Fragetechnik
  • Telefonformular
  • Text „Anrufbeantworter“
  • Text „Meldung am Telefon“

Elektronische Wege zum Gast – Internet

  • Warum brauchen Kleinvermieter Internet?
  • Internet auch für Anfänger – wir probieren es!
  • Arbeiten im Internet – einfach / verständlich
  • Vorstellung von Buchungsplattformen
  • Was ist E-Mail – einige Tipps und Tricks
  • Gestaltung eines Angebotes per E-Mail

Mit Briefen um Gäste werben

  • Adressen gewinnen und Gästekartei / -datei
  • Kreative Werbebriefe an Stammgäste
  • Gestaltung von Werbebriefen (AIDA-Regel)
  • Checkliste für die eigene Direktwerbung
  • Werbung per E-Mail und Newsletter
  • Zielgruppenanalyse für die eigenen Gäste

Aktive Gästebetreuung im Haus

  • Urlaubssituationen im Haus nett gestalten
  • Von Ankunft bis Abreise – was tun wir?
  • Begrüßungsinformation und Besonderheiten
  • Aktivitäten mit und für die Gäste im Urlaub
  • Ideenliste für Aktionen (Erwachsene/Kinder)
  • Unsere Aufmerksamkeiten
  • Die Urlaubswoche bei uns
  • Schlechtwettertipps

Dekoration und Atmosphäre im Haus

  • Der erste Eindruck entscheidet
  • Eine Linie im Haus durchziehen
  • Natur ins Haus tragen, Materialien der Region
  • Betriebsblindheit – Was wir selbst nicht sehen
  • Betriebsbesuch bei einer/m Kollegin/en mit Kommentar
  • Präsentationsmappe des eigenen Hauses für Messen

Die Organisation im Familienbetrieb

  • Das Frühstück – Buffet warum oder nicht?
  • Das Ferienzimmer und die Wäsche
  • Zeitplanung für die eigene Arbeit und Freizeit
  • Meine Familie ist ja auch noch da!
  • Arbeitszeitenerfassung zur Vermietung

Ihre Referenten im Lehrgang

  • Hans Rudolf HUBER 
  • Gerhard HUBER

Neben den Hauptreferenten werden – nach Möglichkeit – Experten von der Tirol Werbung, von der Wirtschaftskammer und vom Land Tirol eingebunden. Diese und andere Referenten – auf Wunsch der Teilnehmer – informieren über die neuesten Entwicklungen und Anforderungen für einen zeitgemäßen Tourismus. Derartige Sonderwünsche werden nach Aufwand verrechnet!

Veranstaltungsorte

Der Lehrgang wird direkt in der Region durchgeführt. Bisher wurden in allen Tiroler Bezirken Lehrgänge abgehalten (Außerfern, Oberland, Tirol Mitte, Zillertal, Unterland, Osttirol). Zahlreiche Absolventen erhielten bereits das Zertifikat des Landes Tirol: „Ausgezeichnete Tiroler Gastgeber“

Als Veranstalter tritt jeweils der regionale Tourismusverband auf (Organisation, Seminarraum, Einladungen, Teilnehmerinformation usw.). Der Lehrgang kann jederzeit begonnen werden!

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